Stadtteil Büscheich

Erst Anfang des 19. Jahrhunderts (1815) wurde, wohl auch unter vorherigem französischem Einfluss, von der preußischen Regierung Obereich in Büscheich umbenannt.

Heute stellt sich das ländlich geprägte typische Eifeldorf Büscheich inklusive Niedereich als reines Wohndorf dar. Das Ziel der Verantwortlichen ist es, das Wohnen in Büscheich und Niedereich so angenehm wie möglich zu machen. Unsere Trümpfe sind dabei die Ruhe, saubere Luft, die Lage in der einzigartigen  Eifellandschaft, die Nähe zum Wald und zu vielen Wanderwegen, die durch die Höhenlage gegebene herrliche Fernsicht.

Zum Wohnen gehören im Laufe des Jahres auch viele Feste und Veranstaltungen im Dorf, ebenso die Pflege des Brauchtums. Zur Gestaltung der Freizeit bieten sich 5 Vereine mit den unterschiedlichsten Aktivitäten an. Eine aktive Rentnertruppe engagiert sich seit Jahren mit Eigenleistungen im Rahmen von neuen Maßnahmen und auch Unterhaltungsarbeiten.

In 2014 wurden eine Vitrine im Gemeindehaus und eine Schaukastenanlage auf dem Dorfplatz aufgestellt. Nächste Maßnahme könnte die als Wetterschutz gewünschte Überdachung der Pergola auf unserem Dorfplatz sein.

Das Dorf Büscheich mit seinem Ortsteil Niedereich ist Teil des schönen Gerolsteiner Landes. Die Gemeinde mit ihren rund 450 Einwohnern liegt am Fuße der 617 m hohen Dietzenley, dem sogenannten „Hausberg“ der Büscheicher. Die beiden Ortsteile selbst liegen auf einer durchschnittlichen Höhe von knapp 500 m etwa 4,5 km vom Mittelzentrum Gerolstein entfernt an der Landesstraße Nr. 29. Seit dem 01.12.1973 ist Büscheich ein Stadtteil von Gerolstein, der Kernstadt und Namensgeberin des „Gerolsteiner Landes“.

Die Geschichte von Büscheich war und ist stets eng mit der des Ortsteiles Niedereich verbunden. Der Zeitpunkt der Entstehung der beiden Orte ist urkundlich allerdings nicht nachgewiesen. Besiedelt war die Gegend aber schon in grauer Vorzeit. Etwas unterhalb des Plateaus der Dietzenley sind noch Reste einer keltischen Fliehburg aus der älteren (600 – 475 v.Chr.) bzw. der jüngeren (475 – 250 v.Chr.) „Hunsrück-Eifel-Kultur“ zu finden. Dieser sog. „Ringwall“ wurde auch in der Römerzeit noch von den damaligen Bewohnern der Umgebung als Schutz vor feindlichen Überfällen genutzt. Die erste bis jetzt bekannte Erwähnung finden die Orte als „Hofgut Eych“ (gemeint ist wohl das heutige Niedereich) im 14. Jahrhundert. 1661 wird das Hofgut Eych in Nieder- und Obereich geteilt.