Rede Friedhelm Bongartz zum Neujahrsschießen 2018

Es ist der Anlass des „zehnjährigen" Neujahrsschießen zum Jahreswechsels, der uns hier und heute zusammenführt,

 

es ist der Anlass einen kurzen Rückblick zu halten auf das Verflossene… aber auch den Blick, nach vorne, auf das Neue zu richten.

 

Somit freue ich mich, Ihnen meinen lieben Mitbürgerinnen und Mitbürgern, ebenso unseren verehrten Gästen, zum heutigen Neujahrsgruß, alles Gute zum „Neuen Jahr“ zu wünschen.

Seit Jahren ist es schon Tradition geworden, dass der Neujahrsgruß mit den Gerolsteiner Neujahrsschützen beginnt, begleitet und verfeinert mit deftigen Salutschüssen unter dem Befehl des ehemaligen Kommandanten der Stadtsoldaten Klaus Wollwert und Florian Schoden, wofür ich auch im Namen der Gerolsteiner Bürger mit Freude meinen Dank und Anerkennung ausspreche.

Unter dem Motto: was können die Bürger für die Stadt tun, stattete Klaus Wollwert die Neujahrsschützen mit neuen Uniformen aus. In diesem Zusammenhang muss man erklären, dass das Salutschießen aus dem uralten Brauch stammt, die bösen Geister der dunklen Winterzeit zu vertreiben und die guten Geister der hellen Jahreszeit mit Freuden zu begrüßen, was aber hiermit kein Anlass zu falschen Rückschlüssen erlauben soll.

Erst wenige Stunden ist das Neue Jahr alt und wir fragen uns, was bringt uns 2018???

Keiner kennt die Antwort, dennoch leben wir in der Zuversicht, dass auch das Neue Jahr, wie das Verflossene, mit einem positiven Ergebnis aufwartet.

2017 war ein arbeitsreiches Jahr, viele Entscheidungen mussten zur Durchführung der geplanten Projekte getroffen werden. Viele Überlegungen und Vorschläge wurden bearbeitet und in die Projektierung mit einbezogen.

Allen, die hierbei mithalfen, die Massnahmen zu einem positiven Ergebnis zu führen, spreche ich meinen verbindlichen Dank aus.

Leider konnte nicht alles umgesetzt werden was im Focus der Wunschliste stand.

Dennoch werden wir auch in diesem Jahr wieder unsere ganze, gemeinsame Kraft für das Wohl der Stadt einsetzen, in der Hoffnung erfolgreich, zufriedenstellende Ergebnisse, auch bei unterschiedlichen Betrachtungsweisen zu erzielen.

Wichtig ist nur die Zukunft unserer Heimatstadt im Auge zu behalten und persönliche Ressentiments, dem Nutzen der Allgemeinheit zu unterwerfen.

Wenn wir an Allgemeinheit denken, so denken wir an das Gesamtbild der Bürgerschaft, dessen Beachtung demokratischen Grundsätzen unterliegt und die Durchsetzung von Einzelinteressen ausschließt.

Wir gedenken auch der Menschen, die in diesem Jahr von uns gegangen sind, die vor einem Jahr den Jahreswechsel mit uns gemeinsam feierten und deren Fehlen nunmehr eine Lücke hinterläßt.

Auch sie sind Bestandteil unserer Lebensgemeinschaft. Denken wir auch daran dass es sich in beidseitigem Verständnis und Respekt voreinander, erfolgreicher und besser leben lässt.

Genießen wir die Toleranz und das beidseitige Miteinander, was auch denen gilt, die bei uns eine Neue Heimat finden wollen oder bereits gefunden haben.

Auch hier ist beidseitiger Respekt, beidseitige mitmenschliche Achtung unabdingbarer Bestandteil friedvollen Zusammenlebens als Grundlage der Gemeinsamkeit zu bewerten.

„Es sind die Wege und Brücken, die uns verbinden, es ist die Rücksicht, Achtung und Nächstenliebe, die unsere Einsamkeit vermindert“.

Allen Bürgern die sich heute hier versammelt haben, wünsche ich als Bürgermeister der Stadt Gerolstein, ein erfolgreiches und glückliches Jahr 2018, ich wünsche ihnen Gesundheit und Lebensfreude, die Kraft der Einheit und das Gefühl des Zusammengehörens, denn:

„WIR“ sind Gerolstein.

 

Friedhelm Bongartz