Zeitreisen am Eifelsteig

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Das größte Naturkundemuseum der Eifel befindet sich im barocken alten Rathaus von Gerolstein, direkt unterhalb der Löwenburg. Zusammen mit dem Burggarten, der Löwenburg mit dem Wasserturm, und mit dem alten Kern von Gerolstein, dem „Flecken“, bildet das Naturkundemuseum Gerolstein ein kulturhistorisch bedeutendes Ensemble.  

Das Motto des Naturkundemuseum heißt „Zeitreisen am Eifelsteig“, denn alle erdgeschichtlichen Epochen der Vulkaneifel sind mit authentischen Fossilien, Mineralien und Gesteinen vertreten. Wer sich also dafür interessiert, worauf seine Füße stehen, der ist im Museum gerade richtig. Aber auch für Familien mit Kindern hat das Museum mit seinen interaktiven und „begreifbaren“ Highlights „Dicke Bertha“, Buchenlochhöhle mir Originalfellen und – geweihen und mit der wunderbaren Waldabteilung richtig was zu bieten. 

Und die Experten finden im Trilobidarium und Crinoidarium die sagenhaften Fossilien der Gerolsteiner Kalkmulde. Was gibt es noch? Ein ganzes Stockwerk ist der Welt der Vulkane, Steine und Mineralien gewidmet. Die weltweit einzigartigen „glasierten Sandsteine“ sind hier zu sehen, aber auch alle Quarzvarietäten und der blaue Edelstein der Eifel, der „Hauyn“. In der sagenhaften Fossilienabteilung sind exquisite Stücke aus der Gerolsteiner Kalkmulde ausgestellt. Nicht zu vergessen der älteste eifeler Vierbeiner, der „Eifelosaurus“! Dann wartet die Ur- und Frühgeschichte der Region mit Steinzeitwerkzeugen, Pfeilspitzen und Bärenzähne aus der letzten Eiszeit auf, und im Nachbau der Buchenlochhöhle gibt es echte Felle, Knochen und Geweihe, zum Anfassen. In der Waldabteilung können auf Knopfdruck die Tiere des Waldes und ihre Stimmen abgerufen werden. Die Künstler der Lüfte in der farbenprächtigen Schmetterlingssammlung – die bedeutendste Sammlung der Flatterer in ganz Rheinland-Pfalz - beschließen den Rundgang.  

Trilobit
Trilobit Gliederfüssler, Meeresbewohner, der vor etwa 500 bis 250 Millionen Jahren lebte
 "Bronn" ist der Name des Neandertalers, der vor 140.000 Jahren die Buchenlochhöhle besuchte.
Bronn, der Neandertaler Bronn ist der Name des Neandertalers, der vor 140.000 Jahren die Buchenlochhöhle besuchte.
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Führungen und Programme

Führung für alle Generationen (1 h, in deutsch, englisch oder spanisch) jederzeit auf Anfrage: „Schätze der Vulkaneifel - versunkenen Welten, feurige Vulkane und fliegende Künstler“

Programme für Schulklassen „Mit den Eiszeitjägern unterwegs“ (3 h, im Museum und im Gelände), „Georium – bei Ausgrabungen live dabei“ (3 h, im Museum), „Goldrausch am Rio Kyllo“ (3 h, im Museum und in der Kyll), „Schätze der Vulkaneifel – Fossilien und Edelsteine finden und bestimmen“ (2 h, im Museum) und  „Kindergeburtstag im Museum“ (2 h., mit Spielen im Museum).